30 Jahre lang dachte ich, meine Hörprobleme seien normal – bis ich erfuhr, dass ich sie jeden Tag selbst verschlimmerte.
Als pensionierte Lehrerin bin ich es gewohnt, Dinge kritisch zu hinterfragen. Wenn mir also jemand ein „Wundergerät“ anpreist, werde ich erst recht skeptisch.
Doch nach drei Jahrzehnten erfolgloser Versuche, meine Hörprobleme zu lösen, war ich bereit, auch unkonventionelle Wege zu gehen.
Besonders, nachdem mir eine junge Apothekerin das Gerät empfiehl, das derzeit in sozialen Medien für Furore sorgt.
Warum ich 30 Jahre lang falsch gemacht habe und was Millionen Deutsche täglich tun?
Drei Jahrzehnte lang habe ich dasselbe gemacht wie 80% aller Deutschen: Wattestäbchen verwendet.
Jeden Morgen, religös und gründlich. Schließlich wollte ich saubere Ohren haben.
Was ich nicht wusste: Ich verschlimmerte mein Problem jeden Tag aufs Neue.
Erst als mein HNO-Arzt mir erklärte, dass Wattestäbchen das Ohrenschmalz nur tiefer in den Gehörgang drücken, wo es sich verhärtet und Verstopfungen verursacht, verstand ich das Ausmaß meines Fehlers.
„Sie haben sich 30 Jahre lang selbst sabotiert.“, sagte er kopfschüttelnd
Die Ironie war bitter: Das, was ich für Hygiene hielt, war die Ursache meiner Probleme!