Es war ein Sonntagabend, kurz nach 19 Uhr. Ich ließ unseren Labrador Benni wie immer kurz in den Garten. Doch an diesem Tag blieb das Gartentor offen. Plötzlich hörte ich nur noch ein Bellen – und dann war er weg.
Die nächsten Stunden waren der blanke Horror. Ich suchte in der ganzen Nachbarschaft, rief seinen Namen, fragte Passanten. Das Gefühl, sein geliebtes Haustier zu verlieren, kann man niemandem wünschen.
Doch dann erinnerte ich mich an ein kleines Gadget, das mir eine Freundin wenige Tage zuvor empfohlen hatte: einen Mini-GPS-Tracker, kaum größer als ein Feuerzeug. Zum Glück hatte ich ihn schon am Halsband befestigt – mehr aus Neugier als aus echter Überzeugung.
Mit zitternden Händen öffnete ich die App auf meinem Handy. Und da war er: ein kleiner Punkt auf der Karte. Nur zwei Straßen weiter. Wir rannten los – und tatsächlich: Benni stand verwirrt an einer Kreuzung. Nach nicht einmal 20 Minuten war er wieder zu Hause.